|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() |
"(...) Wie Juchem sein "HTR"
zusammenfügt, verdient Bewunderung. Die verschliffenen Schweißnähte oder die
Zugverlegung durch das Oberrohr sind ein wahrer Genuss. (...)"
|

© BIKE 3/07

© Aktiv Radfahren 5/06


Genf - Mit einer überraschenden Aktion auf zwei Rädern endete die Mercedes-Benz
Pressekonferenz beim Genfer Automobilsalon: Kurz vor Abschluss der
Mercedes-Präsentation fuhr Thomas LaSorda, Chef der Chrysler Group, auf einem
handgefertigten
HighTech-Tandem auf die
Bühne, um seinen Boss Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der
DaimlerChrysler AG und Chef der Mercedes Car Group, abzuholen. Gemeinsam
radelten die beiden Auto-Manager zum Stand der Chrysler Group.
Hintergrund: Im Rahmen seines Vortrags hatte Zetsche das Thema "individuelle
Moblität" beleuchtet und dabei auf die große Bandbreite von Mercedes Benz
Produkten hingewiesen. "Wir bieten unseren Kunden in jedem Marktsegment
Spitzenprodukte – von HighEnd-Automobilen bis hin zum Fahrrad".
Das eigens für diesen Einsatz auf der Pressekonferenz gebaute Tandem wurde von
der Firma Juchem aus Ulmen-Vorpochten entwickelt und in exklusiver Handarbeit
gefertigt. Juchem setzt bei seinen Fahrrädern auf maßgefertigte Rahmen.
Dementsprechend wurde auch das Unikat für Dieter Zetsche und Thomas LaSorda
maßgescheidert.
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() |
![]() |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Quelle: DaimlerChrysler Communications, Stuttgart
![]()
für Juchem FS Serie Zwo
(…) Werner Juchem: „Bei unseren Custom-Made-Rahmen verschleifen und polieren wir die Schweißnähte natürlich. Das ist aber eine Heidenarbeit, bei einem Serien-Rahmen kann das niemand bezahlen.“
MASSGESCHNEIDERTE RAHMEN
Juchem setzt auf Maß-Rahmenbau. Dabei wird das Bike an den Fahrer angepasst. Dann sind auch die Schweißnähte verschliffen – für 500 Euro Aufpreis. Doch selbst mit diesem Extra bleibt das Juchem noch unter dem Preis mancher Konkurrenten. Für den Test wählten wir das „Serie Zwo“ von der Stange, um es mit den anderen Herstellern vergleichen zu können. Denn neben Juchem bietet nur Nicolai die Möglichkeit, die Geometrie individuell anzupassen (300 Euro Aufpreis). Die Zurückhaltung der anderen deutschen Hersteller ist unverständlich – sie verspielen einen Heimvorteil: den direkten Kontakt zum Kunden und den Service, die Bikes individuell anzupassen. Das können Taiwan-Schmieden nämlich nicht leisten. Die Custom-Made-Option beschränkt sich bei Bergwerk, Endorfin, Fusion und Hot Chili auf die Möglichkeit, Farbe und Ausstattung zu wählen.
DIE INNEREN WERTE
Mehr als die Optik zählen die inneren Werte – die kommen im BIKE-Labor zutage. Der Steifigkeitstest hat schon manches Weichei entlarvt und spektakulärem Leichtbau die Schranken gewiesen. Zu leicht ist keiner der Testkandidaten. Mit knapp 2,5 Kilo hat das Endorfin den leichtesten Rahmen. Kein sensationeller Wert für ein Bike mit 100 Millimetern Federweg, aber in Ordnung. Zumal das Endorfin beim Verhältnis von Steifigkeit zu Gewicht (STW-Wert) überzeugt. Ihm folgen dichtauf das Nicolai „Helius“ und das Juchem „Serie Zwo“. Mit drei Kilo Rahmengewicht hat das „Serie Zwo“ allerdings etwas Übergewicht. Diesen Makel macht es bei der absoluten Steifigkeit wieder wett. Die Werte aller Kandidaten liegen im grünen Bereich. Und auch die Messungen ohne Dämpfer (nicht in der Tabelle) ergaben nur minimale Abweichungen. Die Dämpfer werden also nicht mit Querkräften belastet und leben deshalb deutlich länger. Das spricht für durchdachte, ausgereifte Rahmenkonzepte. (…)
DIE MEINUNGEN DER TESTER
Wolfgang Watzke, Downhiller und BIKE-Tester
(…) Das Juchem ist ähnlich konsequent aufgebaut, allerdings gibt es sich in seinem Fahrverhalten wesentlich unspektakulärer.“

(…) Bergwerk, Juchem und Hot Chili haben diese Aufgabe besser gelöst. Die hier verbaute Magura „Louise“ ist deutlich standfester als ihre Cross-Country-Schwester „Marta“.
FAZIT
Jeder der deutschen Allrounder hat das Potenzial, in der ersten Liga mitzuspielen. Am besten schöpft das Fusion seine Möglichkeiten aus. Das „Raid“ ist genau das richtige Bike für alle, die gerne Tricks in ihre Tour einbauen und bergab richtig Stoff geben. Detailschwächen wie die Bremse lassen sich durch Fusions Baukasten-System leicht beheben. Bergwerk und Juchem sind dagegen eher unauffällige Arbeitstiere für Spaß auf langen Touren. Mit ihrem berechenbaren Fahrverhalten, der funktionellen Ausstattung und ihrem gutmütigen Wesen bringen sie den Fahrer sicher und komfortabel ans Ziel.

Quelle: Bike Heft 11/2005

Quelle: Bike Sport News Heft
07/2005
Ausgabe
September 2004 - "Made in Germany":
Die Produktion in Billiglohn-Ländern hat für Hersteller klare Vorteile. Dennoch setzen einige Bike- und Teile-Fabrikanten weiterhin bewusst auf den Produktionsstandort Deutschland und das Prädikat »Made in Germany«:

Quelle: Bike Sport News Heft
09/2004
Ausgabe Juli 2003 - "Deutscher Kult":
"Unsere Bikes sollen passen wie ein perfekter Maßanzug. Deshalb schneidern wir für unsere Kunden die Geometrie auf den gewünschten Einsatzbereich und die persönlichen Körpermaße zu", kommentiert Werner Juchem sein Firmenethos. Und der Mann mit seiner sympathischen rheinländischen Fröhlichkeit weiß, wovon er spricht. Er gehört zu einer handverlesenen Riege von Technikern in Europa, die sich den Titel eines Motorradkonstrukteurs ans Banner heften dürfen. Und da die Technik, die lederbewehrte Zweitaktpiloten über die schnellsten Rennkurse der Welt katapultierte, nicht so schlecht sein kann, kopierte Juchem die Radaufhängung einer Suzuki-Werksrennmaschine für den Hinterbau seines Fullys.
Ein kleiner Geniestreich, dessen Erfolg sich auf Werners persönlichen Testtrails nahe dem Nürburgring in der Eifel auch "erfahren" lässt. Selbst nach zehnjährigem Bestehen spielt der Hinterbau noch in der Oberliga der Fullys mit. Und zwar um einen Pokalplatz und bei weitem nicht um den Abstieg. Unauffällig bügelt er Querrillen und Schlaglöcher weg und hat durch den neuen DT-Swiss-Dämpfer nach all den Jahren Dienst noch eine Frischzellenkur erfahren. Kein Wunder also, dass bei soviel Manpower selbst der "Playboy" Juchem eine Geschichte widmete und den "Meister der Räder" mit seinem schnittigen Fully zwischen die wohlproportionierten Rundungen von Madonna und Julia Roberts platzierte.

Quelle: MountainBike Heft 07/2003
Test "Deutsche Enduros"
der Zeitschrift
![]()
Ausgabe August 2002
Im
Steifigkeitstest erreichten wir nicht nur in der absoluten Steifigkeit sondern
auch im Verhältnis Steifigkeit zum Gewicht Höchstwerte.
„Der
Rahmen ist bei Verarbeitung und Steifigkeit über jeden Zweifel erhaben.“
"Wie
damals: Vor zehn Jahren war das Juchem eines der wenigen Fullys, die
funktionierten. Und das erste Prestige-Objekt der
deutschen Bikeszene. Für Werner Juchem gab es nie einen Grund, das Rahmendesign
zu ändern: Sein Bike war immer schon antriebsneutral und nutzt den Federweg
effektiv. Juchem wusste schon 1992 genau, worauf es beim Fully ankommt – sein
Bike ist bocksteif.
Je
nach Gusto des Austraggebers schweißt Juchem die Rohe zusammen. Für das
Testbike hat er eine angenehm kompakte
Geometrie mit leicht nach vorn versetztem Schwerpunkt gewählt. Das sorgt
für die beste Steifigkeit im Test. Und das ohne Niveauausgleich. Der relativ
kurze Radstand macht das Bike sehr wendig. Allerdings wird der Hinterbau durch
das leicht überdämpfte Luft-Federbein schnell nervös. Ein Stahlfederbein mit
mehr Hub würde mehr Komfort bringen. In einem Marathon-Test hätte das Bike
Siegchancen gehabt. Für einen Allrounder fehlt es ihm an Fahrkomfort.“ (bike
08/2002)
Nach
der Kritik über den Fahrkomfort haben wir sofort reagiert und zusätzliche
Federbeine als Option aufgenommen. Details hierzu finden Sie auf unserer Dämpferseite.
Auszug aus
dem Firmenprofil Tour/Bike
Markenprofil
Juchem Mai 2001
Die Bike/Tour Leserumfrage aus dem Jahr 2001 zeigt was unsere Kunden mit dem Namen Juchem verbinden. In den folgenden Sparten erreichten wir eine überdurchschnittliche Bewertung:
Fazit: Mit unseren individuellen, auf den jeweiligen Fahrer zugeschnittener Rahmen befinden wir uns auf dem richtigen Weg und bieten unseren Kunden ein einmaliges Gesamtpaket.
"Würde es eine deutsche Hall of Fame für Mountainbiker geben, Werner Juchem wäre auf jeden Fall dabei. Seit genau zehn Jahren produziert er Mountainbikes und gehört somit zu den Pionieren in Deutschland. Das Juchem Custom-Fully wird - mit kleinen Detailveränderungen - bereits seit 1993 geschweißt und gilt daher bereits als Evergreen der Fullsuspension-Geschichte.
Highlight des Vierlenkers: Die beste Fully-Lagerung des Marktes!
Die Mischung aus hochwertigsten Wälz- und Axialnadelkugellagern ist beständig. Juchem-Bikes werden grundsätzlich auf Maß gebaut, das Testbike hatte eine vom Meister selbst bevorzugte sportliche Wettkampf-Geometrie, die bergauf locker mit dem Yuma von B1 mithalten kann.
Keinerlei Antriebseinflüsse wie Pedalrückschlag hemmen den Vortrieb des Juchem-Sportfahrwerks.....
Fazit: Das Juchem-Bike ist ein top verarbeiteter Traum !!!"
Fullies im Dauerstress, mindestens haltbar bis ..... :
Der Test wurde von der Zeitschrift bike an die unabhängige Firma Velotech in Schweinfurt vergeben. Knallharte Testbedingungen, die sogar Rahmenbrüche der Mitbewerber zur Folge hatten, zeigten uns, dass dieser Test an der oberen Belastungsgrenze gefahren wurde.
Zitat bike 4/97:
"Oldie but Goldie. Das Juchem-Fully wurde seit Jahren kaum verändert. Warum auch? Verwindungs- und Seitensteifigkeit sind über jeden Zweifel erhaben. Die intelligente Anordnung verschiedener Wälzlagertypen, die axiale und radiale Lasten getrennt aufnehmen, machen das Juchem zum steifsten im Fully-Test. Diese Qualität bestätigt auch der Dauertest. Spiel trat bei dem FS keins auf."
"Der Name steht für
Aluminium-Rahmen vom Feisten... Juchem's Alu Bikes wirken wie aus einem Guss.
Die Schweißnähte sind als solche gar nicht zu erkennen, ein nachträgliches
Verschleifen bewirkt ein makelloses Rahmen-Design.....überzogen ist das ganze
mit einer perfekten Pulverschicht.....Da Juchem jeden Rahmen speziell anfertigt,
passt die Sitzposition wie ein Maßanzug. Juchem's Alu-Bike lässt keine Schwächen
erkennen. Der Gesamteindruck war hervorragend."